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E&C in strukturschwachen ländlichen Gebieten:
Beispiele
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Jugendtreff
S. ist eine Gemeinde mit 4212 Einwohnern. Bis jetzt gab es für die Jugendlichen kein Freizeitangebot. Aus diesem Grund haben sich ca. 20 Jugendliche zusammengeschlossen und ein Jugendforum eine politische Beteiligungsform auf Gemeindeebene mit eigenem Etat und Rederecht im Gemeinderat gegründet. Ihr vordringlichstes Anliegen war die Einrichtung eines Jugendtreffs. Die Gemeinde stellte auf Antrag des Jugendforums das alte Feuerwehrhaus zur Verfügung. Die Jugendlichen begannen nach einigen Vortreffen mit der Renovierung. Berücksichtigt und in die Arbeiten mit einbezogen wurden auch Mädchen aus einem Wohnheim, die aufgrund ihrer schulischen und persönlichen Defizite kaum Kontakt zu Gleichaltrigen haben, junge Aussiedler, die bedingt durch Sprachbarrieren, kulturelle Unterschiede isoliert leben sowie Jugendliche, die sich bisher an illegalen Treffs aufhielten und dort erste Anzeichen von Vandalismus erkennen ließen.
Gearbeitet und renoviert wurde hauptsächlich in den Ferien. Teilweise waren die Jugendlichen auch jedes Wochenende im Einsatz. Bis zur Einweihung haben sie ca. 6000 Arbeitsstunden investiert. Über das Programm E&C wurden die Einrichtung, Ausstattung und das Material finanziert. Künftig sollen von diesem Jugendtreff aus Impulse für die Jugendarbeit in der Gemeinde ausgehen z.B. Computerkurse, Ferienprogramm usw. Geleitet wird der Jugendtreff ehrenamtlich von jungen Erwachsenen, die die Jugendlichen dafür gewonnen haben.
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